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Unsere Wanderungen, Sitzungen und Veranstaltungen werden auch in der Presse erwähnt.
Pressestimmen:Frankfurter Neue Presse vom 01.02.2012: Willkommen in der Schmiede!
Frankfurter Neue Presse vom 20.04.2012: Sie helfen Wanderern, den richtigen Weg zu findenWer würde wieder aus dem Wald herausfinden, wenn es keine Wegemarkierungen gäbe? Damit diese gut erkennbar bleiben, werden sie von Wegewarten wie Hannelore und Dieter Gundel regelmäßig überprüft. Von Gerrit Mai Wehrheim. An einigen Bäumen mussten Hannelore und Dieter Gundel neue Hinweisschilder anbringen. Foto: MaiAn einigen Bäumen mussten Hannelore und Dieter Gundel neue Hinweisschilder anbringen. Foto: MaiAn einigen Bäumen mussten Hannelore und Dieter Gundel neue Hinweisschilder anbringen. Foto: Mai Die Birken zeigen ihr erstes Grün, von der Buchenhecke fallen letzte, staubtrockene Herbstblätter auf den Boden. Weiches, grünes Moos und weiße Buschwindröschen sind die ersten Farbtupfer. Durch die kahlen Äste scheint die Frühlingssonne. Hannelore und Dieter Gundel haben sich für ihre Wanderung einen schönen Frühlingstag ausgesucht. Ihre Tour ist jedoch mehr als ein Freizeitvergnügen, sie hilft anderen Menschen, den richtigen (Wander-)Weg zu finden. Dieter Gundel ist seit zwei Jahren Wegewart der Wanderfreunde, und als solcher kontrolliert er zwei Mal im Jahr die beiden Strecken, die der Taunusklub rund um Wehrheim unterhält. Da beide gerne wandern, nimmt er seine Frau Hannelore mit. Sie sind vor acht Jahren der Natur wegen nach Wehrheim gezogen und fühlen sich im Apfeldorf und bei den Wanderfreunden richtig wohl. Dieter Gundel, der passionierte Fußballer, und Hannelore, früher eine erfolgreiche Kunstradlerin, sehen die regelmäßige Kontrolle nicht als Arbeit, sondern haben Freude daran, durch die Natur zu streifen. Vorgänger Theo Schneider und Wanderwart Hans Dorn haben dem neuen Mann gezeigt, worauf es bei den Schildern ankommt, die an Laternenmasten oder an Bäumen angebracht sind. Die Nägel sind aus Aluminium, um im Sägewerk keinen Schaden anzurichten, wenn der Baum gefällt wird. Die Zeichen brauchen zudem genug Abstand zum Stamm. "Weil er dicker wird und das Schild sonst schnell einwächst." Die Objekte, nach denen Dieter und Hannelore Gundel Ausschau halten, sind Wanderzeichen mit rotem oder grünem Balken. Auf dem Weg treffen sie aber auch auf den stilisierten Radler, die Blaumeise oder das rote Hirschgeweih, das für den neuen, 17 Kilometer langen Rundweg um Wehrheim steht. Manche Pfeile gelten gleich für mehrere Symbole. "Das ist gut, damit hier nicht auch noch ein Schilderwald entsteht." Der 71-Jährige und seine 68 Jahre alte Ehefrau haben nur die beiden Markierungen des Taunusklubs im Blick, die am Bahnhof starten und mitten durch Wehrheim führen bis zur Schlink. Am Wald trennen sich die Balken. Rot führt nach Pfaffenwiesbach – darum kümmern sie sich auf dem Rückweg. Immer dem Zeichen nach Die Wegewarte überqueren die Pfaffenwiesbacher Straße, und das grüne Zeichen führt sie in den Wald in der Gemarkung Schmittholz. Fast vier Kilometer sind es bis zum Kransberger Schloss, weitere drei bis zum Friedhof Pfaffenwiesbach. Hier treffen die Gundels den roten Balken wieder. Er kommt von Ziegenberg, und sie folgen ihm dreieinhalb Kilometer durch Haubergsgrund und Kesselborn zur Schlink. Auf dieser Wegstrecke gibt es wenig zu tun, aber am letzten Abschnitt zur dicken Eiche am Waldrand etwas zu bemängeln. Der Weg ist nass, von tiefen Furchen und großen Wasserlachen durchzogen und kaum zu gehen. "So sollte ein Wanderweg nicht aussehen", findet Dieter Gundel. Er wird die Beobachtung weitergeben und anregen, die Schilder zur Schlink an den vorhandenen befestigten Weg zu verlegen. Mit den Markierungen auf den rund zwölf Kilometern, die sie zurückgelegt haben, sind die Gundels zufrieden. "Hier kann man sich nicht verlaufen." Für alle, die Lust zum Wandern haben, bieten die Wanderfreunde am Sonntag zwei Touren an, die beide zum Kronenhof in Bad Homburg führen: Für die längere Tour starten die Teilnehmer um 9.45 Uhr mit der Taunusbahn nach Seulberg. Auskunft gibt Wanderführer Helmut Lang, (0 60 81) 53 43. Die kurze Tour beginnt um 10.45 Uhr mit der Taunusbahnfahrt nach Bad Homburg. Wanderführer ist Dietmar Lipinski, Telefon (0 60 81) 98 10 80. Artikel vom 20. April 2012, 03.25 Uhr (letzte Änderung 20. April 2012, 05.03 Uhr) |
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